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Bildung

Karriere und Beschäftigungsfähigkeit · die Vermittlungsquote, die niemand erfunden hat

Karriereprofil, Arbeitgeberpartner, Stellen und Vermittlungsergebnisse in einem Block am Ende des Bildungsbildschirms. Der Arbeitgeber ist die Firma, die Sie ohnehin schon haben, die Partnerschaft ist Ihre gewöhnliche Verkaufschance, und der Kohortenbericht sagt lieber „nicht gemessen“, als eine Zahl zu erfinden, der ein Prüfer glauben würde. Teil der Bildungs-Vertikale, optional und aus, bis eine Administratorin sie einschaltet.

Der Block „Karriere und Beschäftigungsfähigkeit“ steht am Ende des Bildungsbildschirms. Er kümmert sich um das, was nach dem Abschluss zählt: wonach eine Person sucht, welche Arbeitgeber mit Ihnen arbeiten, welche Stellen offen sind und was aus jedem Jahrgang geworden ist. Der letzte Punkt ist der eigentliche Grund für diesen Block. Einem Akkreditierungsbericht wird geglaubt, also darf keine einzige Zahl darin erfunden sein.

Das Karriereprofil: wonach die Person sucht

Das Profil beschreibt die Suche, nicht den Menschen. Wunschposition, Wunschbranche, Vertragsart, Arbeitsform, Mobilität, Verfügbarkeit und Kompetenzen. Nichts von der Identität wird erneut eingetippt: Name, Kontakt, Dokumente und Bildungsverlauf bleiben im Personendatensatz, wo sie schon sind. Der Status der Jobsuche steht auf „Nicht angegeben“, solange niemand gefragt hat. Das ist Absicht. Jemanden ungefragt als suchend zu markieren wäre eine Erfindung, und Erfindungen landen später in einer Statistik.

Arbeitgeber und Stellen: hier entsteht nichts Neues

Der Arbeitgeberpartner ist die Firma, die Sie bereits im CRM haben. Die Partnerschaft selbst ist Ihre gewöhnliche Verkaufschance, in Ihrem gewöhnlichen Vertriebsprozess. Es entsteht kein zweiter Funnel für Arbeitgeber und keine zweite Firmenliste. Die Ansprechperson aus der Personalabteilung geht in das neutrale Einkaufsgremium, das es im System längst gibt, mit den Rollen, die es dort schon gibt. Verknüpfen Sie dieselbe Firma zweimal, sagt der Bildschirm, dass sie bereits Partner ist, statt eine Dublette anzulegen.

Eine Stelle ist ein Arbeitsplatzangebot und keine Verkaufschance. Die beiden werden in keiner Kennzahl zusammengezählt. Jede Stelle kann die Referenznummer des Arbeitgebers tragen. Wird derselbe Feed noch einmal importiert, aktualisiert das System die vorhandene Stelle, statt eine zweite anzulegen. Das Feld für die Anzahl der Stellen darf leer bleiben: leer heißt, der Arbeitgeber hat keine Zahl genannt. Null heißt, es ist keine Stelle offen. Das System schreibt nie null, wo niemand etwas gesagt hat.

Passung: gerechnet wird nur mit dem, was angegeben wurde

Für eine ausgewählte Stelle vergleicht der Bildschirm die Kandidaten in vier Dimensionen: Kompetenzen, Studiengang, Arbeitsform und Verfügbarkeit. Verglichen wird nur, was auf beiden Seiten angegeben ist. Fehlt eine Dimension, fällt sie aus der Rechnung heraus, statt als null zu zählen, und neben dem Wert steht immer, worauf er beruht und was nicht verglichen wurde. Wo auf keiner Seite etwas angegeben ist, gibt es keinen Wert. Diese Personen stehen in einer eigenen Liste „Zu wenig für einen Vergleich“ und nie am Ende einer Rangliste mit einer Null neben dem Namen. Eine Null neben einem Namen ist ein Urteil, und hier hat niemand geurteilt.

Drei verschiedene Arten von Schweigen

Es gibt kein Standardergebnis. Ein Ergebnis existiert erst, wenn jemand es erfasst, und es trägt immer sein Befragungsdatum. Entscheidend sind die drei Formen von Schweigen, die nie dasselbe bedeuten. Erstens: Sie haben nie gefragt. Dann gibt es keine Zeile, und diese Person steht weder im Zähler noch im Nenner. Sie wird nie zur nicht vermittelten Person. Zweitens: Sie haben gefragt und niemand hat geantwortet. Das ist „Keine Antwort“, ein erfasstes Ereignis, das die Quote zu einer Untergrenze macht. Drittens: Die Person hat geantwortet, dass sie weiter sucht. Das ist eine gemessene Nichtvermittlung und zählt im Nenner. Bei 100 Absolventen, 40 Befragten, 30 Antworten und 24 Vermittlungen lautet die Quote 80 % von 30, nicht 24 % von 100. Beide Zahlen stehen im Bericht, jede mit ihrem Nenner daneben.

Der Kohortenbericht und seine zwei Nenner

Die Kohorte kommt aus Ihrer Ehemaligenliste. Der Jahrgang ist der, den die Einrichtung angegeben hat, oder der aus der abgeschlossenen Einschreibung abgeleitete. Der Bericht definiert den Jahrgang kein zweites Mal, damit es nicht zwei Wahrheiten über dieselbe Kohorte gibt.

Der Bericht zeigt zwei Vermittlungsquoten und nie nur eine. Die erste rechnet über die verwertbaren Antworten: von denen, die geantwortet haben und auf dem Arbeitsmarkt waren, wie viele haben etwas gefunden. Die zweite rechnet über die gesamte Kohorte. Die erste allein schmeichelt, die zweite allein bestraft die Einrichtung für Menschen, die nie geantwortet haben. Deshalb erscheinen sie zusammen, jede mit ihrem ausgeschriebenen Nenner und der Liste der Ergebnisse, die in den Zähler zählen.

Zwei Warnungen erscheinen von selbst. Hat jemand nicht geantwortet oder wurde nie gefragt, kennzeichnet der Bericht die Quote als Untergrenze und nicht als tatsächlichen Wert. Und wenn Personen in diesem Jahr eine Einschreibung abgeschlossen haben, aber noch nicht auf der Ehemaligenliste stehen, sagt der Bericht das mit ihrer Anzahl. Fehlen sie, schrumpft die Kohorte und die Quote steigt, ohne dass sich in der Wirklichkeit irgendetwas verbessert hätte. Verknüpfen Sie diese Personen, bevor Sie veröffentlichen.

„Im Fachgebiet“ folgt derselben Regel. Es gibt vier Werte: im Fachgebiet, verwandtes Fachgebiet, fachfremd und nicht bewertet. „Nicht bewertet“ zählt nie als fachfremd. Niemand hat es beurteilt, und das Gegenteil zu behaupten wäre ein Vorwurf gegen den Studiengang. Neben jedem Ergebnis steht außerdem, worauf es beruht: selbst angegeben, vom Arbeitgeber bestätigt oder von der Einrichtung geprüft. Der Bericht zählt gesondert, wie viele Ergebnisse nicht bloß selbst angegeben sind, denn genau danach fragt ein Prüfer.

Vergütung

Die Vergütung sehen nur Personen, die das System administrieren. Für alle anderen steht dort ein Hinweis, nie eine Zahl. Im Bericht wird die Vergütungsübersicht zurückgehalten, solange weniger als drei Personen eine Angabe gemacht haben: Ein Durchschnitt aus zwei Personen sind diese zwei Gehälter unter anderem Namen. Wurden die Beträge in verschiedenen Währungen oder für verschiedene Zeiträume genannt, entsteht daraus keine gemeinsame Zahl, und der Bericht sagt, dass die Grundlagen gemischt sind. Hat niemand eine Vergütung genannt, gibt es keine Vergütung von null, sondern schlicht nichts zu berichten.

Was ein Arbeitgeber sieht

Ein Profil einem Arbeitgeber zu zeigen ist eine Weitergabe an Dritte. Sie folgt der Einwilligung zur Datenweitergabe, die diese Person im System erteilt hat oder eben nicht. Hier gibt es kein neues Kästchen: Ohne Einwilligung sieht der Arbeitgeber gar nichts, und ein Widerruf beendet die Freigabe sofort. Liegt sie vor, wird die Ansicht Feld für Feld aus einer festen erlaubten Liste aufgebaut. Noten, Risikobewertungen, Beratungsnotizen, Finanzdaten, Dokumente und Geburtsdatum stehen nie darin, auch nicht mit Einwilligung.

Eine ehrliche Grenze zum Schluss: Der Block ist nicht an externe Stellenportale angebunden und veröffentlicht keine Stelle außerhalb des Systems. Er bestätigt auch keine Anstellung von allein. Jedes Ergebnis im Bericht steht dort, weil jemand gefragt und jemand geantwortet hat. Wer niemanden befragt, bekommt keine Quote, sondern die Angabe „nicht gemessen“ und den Grund dafür.

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